Auf dem Bild ist eine weiße buddhistische Stupa in einem Garten zu sehen. Sie steht auf einem mehrstufigen, quadratischen Sockel mit klaren Kanten. Die unteren Ebenen sind schlicht weiß, während die mittlere Ebene mit bunten buddhistischen Symbolen und Tierdarstellungen verziert ist. An mehreren Stellen hängen Lichterketten locker über die Stupa. Der obere Teil der Stupa verjüngt sich nach oben und trägt eine goldfarbene Spitze. Über der Stupa sind bunte Gebetsfahnen in Grün, Gelb, Rot, Blau und Weiß gespannt, die leicht im Wind hängen. Die Stupa befindet sich in einer grünen Gartenanlage mit Rasen, Büschen und Bäumen. Im Hintergrund sind Wohnhäuser und weitere Pflanzen zu erkennen. Der Himmel ist bewölkt, das Licht wirkt weich und gleichmäßig. Die gesamte Szene vermittelt eine ruhige und friedliche Atmosphäre.

Stupa, Stille und Sinnfragen – die Klasse 12a im buddhistischen Tempel

Am 11. Dezember 2025 besuchte die Klasse 12a im Rahmen des Unterrichts zunächst den Buddhistisch-Tibetischen Tempel in Hamburg.

Bereits im Garten wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Mitarbeiter empfangen. Dort stellte er eine Stupa vor, ein wichtiges Symbol im Buddhismus. Er erklärte, dass die Stupa aus verschiedenen Ebenen besteht. Der untere Teil steht für die Gemeinschaft, darüber befindet sich die Ebene der Lehre und der obere Bereich symbolisiert den erleuchteten Zustand Buddhas. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen ersten Eindruck davon, welche Bedeutung solche Bauwerke in der buddhistischen Tradition haben.

Anschließend wurde die Gruppe in den Tempelraum geführt. Dort erklärte der Mitarbeiter ruhig und strukturiert die Entstehung des Buddhismus. Er sprach über einen Prinzen, der später zum Begründer der buddhistischen Lehre wurde, und erläuterte, wie sich daraus eine religiöse und philosophische Tradition entwickelte. Dabei ging es unter anderem um grundlegende Prinzipien wie Achtsamkeit, Gelassenheit, Mitgefühl und den Weg zu innerer Ruhe. Er ging außerdem auf die Bedeutung von Lehrenden im Buddhismus ein, darunter Lamas, die die Lehre weitergeben und für viele Gläubige eine wichtige Orientierung darstellen. Zudem erklärte er einige ethische Grundsätze und beschrieb, welche Rolle Meditation im Alltag vieler Buddhistinnen und Buddhisten spielt.

Der Besuch vermittelte der Klasse 12a einen umfassenden Einblick in buddhistische Glaubensvorstellungen, Symbole und Praktiken. Besonders eindrucksvoll war die ruhige Atmosphäre des Tempelraums sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Bestandteile der tibetischen Kultur direkt kennenzulernen.

Bericht: Yağmur Korkulubas (Schülerin der 12a)